Online-Marketing-Massnahmen optimieren leicht gemacht: Wir zeigen dir, wie du mit einem Sales-Funnel deine Conversion Rate und die Kunden­zufriedenheit erhöhst.

Die digitale Welt bringt viele neue Herausforderungen mit sich. Besonders das Online-Marketing verändert sich stetig und bedarf einer hohen Aufmerksamkeit. Das klassische AIDA-Konzept, welches für traditionelle Marketingmassnahmen genutzt wurde, ist hier aber nur bedingt anwendbar. Um im Online-Marketing zu ähnlichen Ergebnissen zu kommen, wurde der Sales Funnel entwickelt. Wir erklären dir, was das ist, wie er funktioniert und wie du deine Webseite aus dieser Sicht besser gestalten kannst.

1. Was ist ein Sales Funnel?

Übersetzen lässt sich „Sales“ mit Verkauf und „Funnel“ mit Trichter, es handelt sich also um einen Verkaufstrichter. Mit diesem wird der Verkaufsprozess im Internet grafisch dargestellt. Er beschreibt die verschiedenen Stufen, die Internetnutzer durchlaufen, bis es zum Kaufabschluss kommt. Mit einem Verkaufstrichter lassen sich vor allem die Marketing- und Vertriebsprozesse langfristig optimieren. Ziel eines Verkaufstrichters ist, dass möglichst viele Interessenten von einer Stufe zur nächsten geleitet werden, sodass sich im Idealfall die Conversion Rate merklich erhöht. Die Interessenten sollen zu Käufern werden, die mit ihrem Kaufabschluss zufrieden sind und daher wiederkommen. Für eine gute, langfristige Beziehung zwischen dir und deinem Kunden müssen am Ende beide Seiten profitieren!

2. Die 5 Stufen eines „Verkaufstrichters“

Der Sales Funnel besteht aus fünf Stufen:
– 1. Stufe: Bewusstsein / Aufmerksamkeit
– 2. Stufe: Interesse
– 3. Stufe: Kaufabsicht
– 4. Stufe: Kaufabschluss
– 5. Stufe: Treue

Diese Stufen können zusammengefasst werden in den oberen Bereich des Trichters („Top of the Funnel“), den mittleren Bereich („Middle of the Funnel“) und den unteren Bereich („Bottom of the Funnel“). Im „Top of the Funnel“ befindet sich die Stufe 1, in der Besucher auf dein Unternehmen und deine Produkte aufmerksam werden. Stufe 2 und 3 sind im mittleren Bereich. Hier ist die Aufmerksamkeit der Nutzer bereits da und muss nun erhalten werden. Das heisst, du musst die Nutzer in Leads – also Interessenten – umwandeln. Wenn ein Interessent das erste Mal auf deiner Webseite ist, dauert es länger bis er einen Kauf tätigt. Er will dein Unternehmen kennenlernen und du musst ihn überzeugen, dass dein Produkt oder deine Dienstleistung die Beste für ihn ist. Zuletzt befinden wir uns im „Bottom of the Funnel“ (Stufen 4 und 5). Nun steht der Interessent kurz vor dem Ziel: Der Kauf soll abgeschlossen werden. Eine After-Sales-Betreuung ist hier sehr wichtig, nur so wird dir der Kunde auf längere Zeit treu bleiben.

3. Ein Beispiel: Der Verkaufstrichter in der Praxis

Ein kleines Beispiel, dass dir hilft, dir das Prinzip des Verkaufstrichters vorzustellen: Zuerst müssen die Besucher angeworben werden. Durch Werbung, Social Media oder Ähnlichem gelangen sie auf deine Webseite. Im nächsten Schritt werden die Besucher zu Leads, also Interessenten, umgewandelt. Diese sollen danach den Kauf abschliessen. Um die Motivation zu erhöhen, können bestimmte Massnahmen wie ein Rabattcoupon für Neukunden oder für die Eintragung in den Newsletter zum Einsatz kommen. Wurde der Kauf erfolgreich abgeschlossen, steht im Weiteren die Pflege der Kundenbeziehung an.

4. Die User Journey als Grundlage

Die User Journey ist die Reise, die ein Interessent auf deiner Webseite zurücklegt, bis er zum Kaufabschluss kommt. Diese kannst du als Grundlage für deinen Verkaufstrichter nehmen. Hier werden unter anderem alle Touchpoints berücksichtigt, also alle Punkte, bei denen der Interessent mit deinem Unternehmen, deinem Produkt oder deiner Dienstleistung in Berührung kommt. Zu den Touchpoints zählen unter anderem alle Werbemassnahmen, Blogartikel, Erfahrungsberichte, Social Media, Empfehlungen sowie die eigene Webseite. Fühlt sich dein Kunde wohl und ist der Aufenthalt auf deiner Webseite ein angenehmes Erlebnis, so wird ein Kaufabschluss wahrscheinlicher. (Mehr zum Thema User/Customer Journey erfährst du in diesem Blogbeitrag).

5. Mehr Conversions durch die richtige Webseitengestaltung

Um Interessenten wirklich zum Kauf zu motivieren, gibt es einige Kriterien, die du bei der Gestaltung deiner Webseite berücksichtigen kannst:
– Biete an jeder Stelle deiner Webseite gute Kontaktmöglichkeiten an
– Beachte die User Journey
– Nutze Kundenstimmen und Referenzen
– Verleihe deinem Unternehmen Persönlichkeit
– Achte auf ein nutzerfreundliches Design
– Gestalte den Kaufabschluss einfach und schnell
– Biete Rabattcoupons an

Wir unterstützen dich!

Benötigst du Hilfe beim Planen deiner Online-Marketingmassnahmen? Dann kontaktiere uns, wir helfen dir gerne weiter!

(Bild: Pixabay)