Wir zeigen dir, was eine Zielgruppen­analyse ist, wie du deine persönliche Buyer Persona kreierst und wie du in nur 5 Schritten von der Buyer Persona zum ansprechenden Produkttext gelangst.

Der richtige Content führt zu mehr Erfolg, das ist schon lange kein Geheimnis mehr. Doch dazu müssen deine Produkttexte exakt auf deine Kunden zugeschnitten sein, denn nur so fühlen sie sich angesprochen und können zu einer Kaufhandlung animiert werden. Doch woher weisst du überhaupt, wie dein potenzieller Kunde tickt? Dazu kannst du eine sogenannte Buyer Persona erstellen und auf deren Basis deine Texte anpassen. Wie das funktioniert, erfährst du hier:

1. Wer sind deine Konsumenten?

Zuerst wird in der Regel immer eine Zielgruppe festgelegt. Diese ist eher allgemein gehalten und bezieht sich auf die Menschen, die von einer Marketingmassnahme angesprochen werden sollen. Es handelt es sich also gewissermassen um eine Teilmenge des Gesamtmarktes. Hier werden jedoch nur einige allgemeine Merkmale der potenziellen Kunden berücksichtigt. Daher geht es nun noch einen Schritt weiter: Die Buying Persona wird angefertigt. Hierbei handelt es sich um einen imaginären Kunden, der einen individuellen Lebenslauf bekommt mit all seinen Interessen, Bedürfnissen, Motiven und vielem mehr. Am besten gibst du deiner Buyer Persona immer auch ein Bild und einen Namen, so wird sie noch realer. Wichtig ist, dass du bei der Erstellung darauf achtest, ob es bei deiner Zielgruppe um B2C oder B2B handelt. Bei B2C musst du auf die Einzelpersonen eingehen. Demografische Daten wie Alter, Geschlecht oder Familienstand, verleihen deiner Buyer Persona eine erste Form. Danach fügst du Punkte wie Bildung, Beruf, Einkommen, Markentreue, Mediennutzung, Hobbys, Werte, Motivationen, Gedanken, Sorgen sowie Sicherheits- und Risikobewusstsein hinzu. Bei B2B trifft meist auch eine Person die Entscheidungen, so kannst du hier erst mal ähnlich vorgehen. Darüber hinaus musst du aber auch auf unternehmenstypische Kriterien eingehen, wie zum Beispiel die Unternehmensgrösse, die Branche, ob das Unternehmen für Innovation oder Tradition steht und wie das Medienverhalten ist.

2. Den Produktnutzen herausarbeiten

Nachdem du eine Zielgruppenanalyse abgeschlossen und dir eine Buyer Persona kreiert hast, weisst du, was deinen Kunden wichtig ist und welche Bedürfnisse sie haben. Nun kannst du deinen Produktnutzen darauf abstimmen und ausformulieren. Stelle die Funktionen vor, berichte über die Ausstattung und zeige auf, welche Anwendungsmöglichkeiten dein Produkt bietet. Am Ende sollte der Nutzen für deinen imaginären Kunden einen Sinn haben, ganz gleich ob auf rationaler oder emotionaler Ebene.

3. Die passende Tonalität

Je nachdem wer deine Zielgruppe ist beziehungsweise wie du deine Buyer Persona definiert hast, musst du sie entsprechend ansprechen. Dies kann zum Beispiel locker per du erfolgen oder aber – vor allem zwischen zwei Unternehmen – förmlich per Sie. Demografische Daten, die du im ersten Schritt ermittelt hast, können bei dieser Entscheidung hilfreich sein! Deine Buyer Persona muss sich in jedem Fall zu jeder Zeit angesprochen fühlen und wissen, dass du genau sie meinst. Denn nur so entsteht auch eine emotionale Verbindung. Und wenn die Tonalität passt, dann bleiben deine Botschaft, deine Marke und dein Unternehmen auch im Kopf des Kunden.

4. Gehe ins Detail

Hast du den grundsätzlichen Nutzen klar dargestellt und sprichst du deine Buying Persona durch die passende Tonalität an, so ist es jetzt an der Zeit, deinem Kunden noch weitere, detailliertere Informationen zu geben. Ganz allgemein gilt hier, dass dein Kunde umso mehr Infos benötigt, je komplexer dein Produkt ist. Denn nur wenn wirklich alle Fragen geklärt sind, kommt es zu einer Kaufentscheidung. Unser Tipp: Idealerweise packst du die wichtigsten Facts immer direkt in die Headlines und Zwischenüberschriften, so sieht dein Kunde alle wichtigen Informationen mit nur einem Blick. Unterscheide bei deinen detaillierten Informationen auch, ob du B2B oder B2C ansprechen willst, hier interessieren oft ganz unterschiedliche Dinge.

5. Feinschliff und Suchmaschinenoptimierung

Wirklich hochwertigen Content erhältst du nur, wenn du deinem Produkttext die nötige Zeit gibst. Handle also nicht vorschnell, sondern lasse den Text nach dem Verfassen ein paar Tage ruhen, bevor du ihn wieder in die Hand nimmst. Hole dir Feedback bei Kollegen, Freunden, Familie und lese den Text mehrmals Korrektur. Im Feinschliff ist es wirklich wichtig, irrelevante Passagen zu streichen. Denn egal wie schön Textabsätze auch geschrieben sind, wenn dein Kunde darin keinen Mehrwert findet, sind sie sinnlos. Zum Abschluss kannst du nun auch noch passende Bilder raussuchen oder Diagramme ergänzen. Dazu solltest du deinen Produkttext für SEO optimieren und die relevanten Keywords einfügen. (Mehr über die Suchmaschinenoptimierung erfährst du hier)

Dein individueller Weg von der Buyer Persona zum Produkttext

Du möchtest wissen, wie du eine Buyer Persona für dein Business erstellst, um deine Produkttexte auf Vordermann zu bringen? Kontaktiere uns, wir helfen dir gerne weiter!

(Bild: Unsplash)